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Perplexity Comet ist der meistdiskutierte Browser des Jahres 2026 — und das aus gutem Grund. Es handelt sich nicht einfach um einen Browser mit einem aufgepfropften KI-Chatbot. Es ist ein Browser, bei dem die KI weiß, welche Seite du gerade geöffnet hast, versteht, was du erreichen möchtest, und es tatsächlich für dich erledigen kann. Er startete im Juli 2025 auf dem Desktop, erschien im November auf Android, kam im März 2026 auf das iPhone und ist jetzt auf allen Plattformen kostenlos. Im Mai 2026 wurde ein großes iOS-Update mit acht neuen Verbesserungen veröffentlicht, darunter echte iPad-Multifenster-Unterstützung.

Hier erfährst du, was Comet wirklich kann, wo er schwächelt und wer einen Wechsel in Betracht ziehen sollte.
Was Comet anders macht
Die meisten "KI-Browser" sind Chrome mit einem KI-Chatbot in der Seitenleiste. Comet ist von Grund auf anders aufgebaut.
Das Kernfeature ist ein kontextbewusster Assistent, der immer weiß, was auf deinem Bildschirm zu sehen ist. Öffnest du eine Produktseite, kann er den Artikel mit der Konkurrenz vergleichen, Rabattcodes finden oder Bewertungen anzeigen — ohne dass du etwas fragst. Liest du ein langes technisches Dokument? Er fasst es zusammen und extrahiert die wichtigsten Punkte in Sekunden. Nutzer berichten, dass sie nach der Eingewöhnungsphase pro Arbeitssitzung 15 Minuten oder mehr sparen.
Deep Research Integration
Comet integriert Perplexitys Deep-Research-Modus direkt in das Browsing-Erlebnis. Markiere ein Thema, klicke auf "Recherchieren", und Comet erstellt einen zitierten Bericht aus dem gesamten Web — ohne Copy-Paste in eine separate App. Für alle, die viel lesen, schreiben oder recherchieren, ist das eine der praktisch nützlichsten Funktionen.
Sprachmodus
Comet unterstützt im gesamten Browser Sprachinteraktion. Du kannst Seiten navigieren, Suchen starten und Fragen zu dem, was du liest, vollständig per Sprache stellen. Besonders auf dem Mobilgerät verändert das, wie schnell du Informationen extrahieren kannst, während du gleichzeitig andere Dinge erledigst.
Agentische Aufgaben
Hier wird Comet ambitioniert. Der Browser kann mehrstufige Aufgaben eigenständig erledigen: ein Restaurant buchen, Flugpreise vergleichen, Formulare ausfüllen oder einen kompletten Checkout-Prozess durchlaufen. Als er im März 2026 auf iOS erschien, erreichte er Platz drei in den US-App-Store-Charts — vor allem wegen des Interesses an dieser Funktion.
Wo Comet schwächelt
Agentische Funktionen sind inkonsistent. Rezensionen berichten immer wieder, dass die KI in Schleifen stecken bleibt, falsche Daten bucht oder so lange braucht, dass man es selbst schneller erledigt hätte. Die Automatisierung ist beeindruckend, wenn sie funktioniert — und frustrierend, wenn nicht.
Performance-Kosten sind real. Wenn der KI-Assistent aktiv ist, kann die CPU-Auslastung auf 20 % steigen und der RAM-Verbrauch mit nur wenigen Tabs auf über 4 GB anwachsen. Normales Surfen fühlt sich ähnlich wie Chrome an, aber sobald agentische Funktionen aktiv sind, ist der Unterschied spürbar.
Datenschutzbedenken. Eine Cybersicherheitsfirma warnte davor, Comet für vertrauliche Informationen zu verwenden, und verwies auf die weitreichenden Datenzugriffs-Anforderungen des Browsers kombiniert mit dokumentierten Sicherheitslücken. Perplexity hat die Probleme anerkannt und erklärt, dass Patches in Arbeit sind.
Solltest du Comet verwenden?
Wenn du viel liest, regelmäßig recherchierst und deinen Browser als Arbeitsplatz nutzt — lohnt sich ein Test. Comet ist jetzt auf allen Plattformen kostenlos, der Einstieg kostet also nichts.
Der Haken: Comets agentische Funktionen fordern Kontozugriff auf E-Mail-Dienste, Shopping-Plattformen, Kalender und mehr. Bevor du diese Konten verknüpfst, ist es klug, dich bei Drittanbieter-Diensten zunächst mit einer temporären E-Mail-Adresse von app.fasttempmail.com anzumelden statt mit deiner echten Adresse. Wenn Comets Zugriff kompromittiert wird — oder du dich später einfach abmelden möchtest — bleibt dein echter Posteingang unberührt.
Wenn du hauptsächlich Videos schaust und Social Media checkst, werden Comets Funktionen wenig an deiner Erfahrung ändern, und der RAM-Overhead lohnt sich wahrscheinlich nicht. Chrome oder Brave bleiben für Gelegenheitsnutzer die sicherere Wahl.
Comet vs. Chrome: Schnellvergleich
| Funktion | Comet | Chrome |
|---|---|---|
| KI-Assistent | Tief, kontextbewusst | Nur Seitenleiste (Gemini) |
| Deep Research | Integriert | Erweiterung nötig |
| Agentische Aufgaben | Ja (inkonsistent) | Nein |
| RAM-Verbrauch | Hoch (4 GB+) | Hoch (Standard) |
| Datenschutz | Gemischte Bewertungen | Gemischte Bewertungen |
| Preis | Kostenlos | Kostenlos |
FAQ
Ist Perplexity Comet kostenlos? Ja. Comet wurde 2026 auf allen Plattformen kostenlos. Er startete Mitte 2025 als reines Desktop-Produkt für 200 $ pro Monat, bevor er auf iOS, Android, Mac und Windows kostenlos wurde.
Ist Comet auf dem iPhone verfügbar? Ja. Comet erschien im März 2026 auf iOS und erhielt im Mai 2026 ein bedeutendes Update mit acht Verbesserungen, darunter echter iPad-Multifenster- und Split-View-Support.
Ist Comet sicher? Für normales Surfen ja. Bei vertraulichen Geschäftsdaten raten Sicherheitsforscher zur Vorsicht. Comet benötigt weitreichenden Datenzugriff für agentische Funktionen, und Sicherheitslücken wurden dokumentiert. Perplexity arbeitet an Patches.
Was unterscheidet Comet von Arc oder Brave? Comets zentrales Alleinstellungsmerkmal ist agentische KI — er kann mehrstufige Web-Aufgaben eigenständig erledigen. Arc fokussiert sich auf Workspace-Organisation; Brave auf Datenschutz und Werbeblocker. Keiner der anderen bietet Comets agentische Fähigkeiten.
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Geschrieben von
Ajjlal Ahmed — Ersteller von FastTempMail, einem datenschutzorientierten Wegwerf-E-Mail-Dienst. Leidenschaft für Tools, die Benutzer respektieren.
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